Wow! Vom Testgerät zur Redaktions-Referenz. Nachdem es unsere Performer m1000 Endstufe bereits zum Referenz-Gerät der LowBeats-Redaktion geschafft hat, zieht nun unser DA-Wandler und Vorverstärker SPL Director Mk2 nach. Die ganze Geschichte findet ihr online bei LowBeats. Hier gibt es eine kleine Zusammenfassung:
„Seit gut einem halben Jahr ist der SPL Director Mk2 in der Redaktion und hat sich im Schatten der beeindruckenden SPL Mono-Endstufenblöcke namens Performer m1000 still und leise die Position einer Vorstufen-Referenz erarbeitet.“
„Seine Schnörkellosigkeit, sein klanglich jederzeit gelassener Auftritt und seine hohe Betriebssicherheit machten deutlich, dass der Director Mk2 aus dem Studio-Bereich kommt, in dem die niederrheinische Pro-Fi-Schmiede SPL seit vielen, vielen Jahren eine bedeutende Rolle spielt.“
Technik:
„Klassische HiFi-Geräte arbeiten intern mit einem Spannungshub von plus/minus 15 Volt. Das ist ausreichend, meinen fast alle Entwickler… [SPLs] Hochvolt-Technik setzt auf einen internen Spannungshub von plus/minus 60 Volt. Das ist viermal so viel und ermöglicht einen deutlich höheren, verzerrungsarmen Leistungsbereich.“
„Zentraler Baustein ist hier der AK4490EQ Chipsatz von AKM. Gerade bei ihm zeigt sich die Philosophie der Pro-Fi-Schmiede, die SPL-CEO Hermann Gier beim letzten LowBeats Besuch noch einmal sehr lebendig umrissen hat. Sie lautet: Alle relevanten Bauteile werden gehört und so ausgewählt.“
Klang:
„In den ersten Hörtests haben wir versucht, die Qualität der DAC-Sektion auszuloten. Die meisten der angeschlossenen Mitbewerber-DACs hielt der Director Mk2 mit seiner sehr dynamischen und neutral-ausgewogenen Spielweise auf Abstand.“
„Snare-Drums klingen noch knackiger, authentischer, Stimmen … kraftvoller, deutlich körperhafter und detailreicher…“
„Nach vielen Tagen des Hörtests wurde immer deutlicher, wie gut diese bei den ersten Höreindrücken doch eher ‚unauffällige‘ SPL Vorstufe in Wirklichkeit ist. Tonal sowieso perfekt ausgewogen und mit einer wunderbar relaxt-sonoren Attitude versehen, entpuppt sie sich auch im dynamischen Bereich als echter Könner und zieht den Zuhörer ganz unaufgeregt an den entscheidenden Punkt: Man denkt nicht mehr über diesen oder jenen Teilaspekt nach, über Raumtiefe oder dynamische Abstufungen bei den Bläsersätzen, sondern ist auf einmal in der Musik. Ich finde, das ist die gehobene Kunst.“
„Ein Blick in die Aufzeichnungen meiner Mittester zeigte dann eine erstaunliche Überschneidung: Unterm Strich befanden nämlich alle den Mk2 als jene Vorstufe, mit der sie selbst zu Hause am liebsten hören würden. Ein starkes Votum.“
Fazit:
„Der SPL Direcctor Mk2 fällt nicht nur optisch durch das Raster des üblichen 19 Zoll-HiFi. Dank audiophiler Abstimmung und Hochvolt-Technik klingt er sehr viel herzhafter, natürlicher und eben entspannter, als man es ihm als Spross aus dem Studio-Millieu zutrauen würde. Er macht Lust auf langes, intensives Musikhören und zeigt bei der Gelegenheit, wie weit man heute … mit klug eingesetzter Transistor-Technik kommen kann.
„Auch ausstattungstechnisch bietet die SPL Vorstufe ein Paket, das so gut wie alle Anforderungen erfüllt und mit einem integrierten Wandler-Board überzeugt, welches die meisten (separaten) Oberklasse-DACs ziemlich alt aussehen lässt. Vor diesem Hintergrund können und müssen wir dem Herrn Director ein exzellentes Preis/Leistungs-Zeugnis ausstellen.“