Transient Designer 4

Das Original.

Der Transient Designer ist ein Dynamikprozessor mit dem das Ein- und Ausschwingverhalten gestaltet werden kann.

The Transient Designer has changed my working life.

Ryan Hewitt (Red Hot Chili Peppers/Stadium Arcadium, 4 Grammys)

Mit nur zwei Reglern kann bei nahezu jedem Audiosignal der Attack verstärkt oder absenkt und Sustain verkürzt oder verlängert werden.

 
999

Unverb. Verkaufspreis
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Der Transient Designer revolutionierte die Dynamikbearbeitung. Estmals können die Hüllkurven von Audiosignalen pegelunabhängig bearbeitet werden. Transienten können beschleunigt oder verlangsamt, Ausschwingzeiten verlängert oder verkürzt werden. So bietet der Transient Designer einzigartige Bearbeitungsmöglichkeiten an der Signaldynamik, die mit herkömmlichen Kompressoren nicht zu erzielen sind.

Parameter wie Threshold, Ratio und Gain finden Sie ebenso wenig wie Zeitkonstanten-Parameter. Dem Anwender werden lediglich die Parameter bereit gestellt, die wirklich wichtig sind: Mit nur zwei Reglern pro Kanal (Attack und Sustain) können Einschwingvorgänge um bis zu 15 dB und Ausschwingvorgänge um bis zu 24 dB verstärkt oder abgesenkt werden. Alle Zeitkonstanten sind auf musikalische Weise automatisiert und optimieren sich adaptiv entsprechend der Charakteristik des Eingangssignals.

Der Transient Designer verfügt über Hüllkurvenverfolger, die die Arbeitsprozesse am natürlichen Signalverlauf ausrichten. So werden für jeden Moment in der Musik optimale Ergebnisse erzielt. Die Einstellung eines Threshold-Wertes ist aufgrund der Pegelunabhängigkeit der Bearbeitung überflüssig.
Sie müssen nicht wissen, wie der Transient Designer funktioniert, um ihn bedienen zu können. Da er aber eine völlig neuartige Signalverarbeitungstechnik zur Verfügung stellt, wollen wir neugierigen Benutzern nichts verschweigen.

Differential Envelope Technology (DET)

Die DET sorgt dafür, dass leise und laute Signale eine identische Hüllkurvenbearbeitung erfahren. Es gibt also keinen Threshold-Parameter wie bei kompressoren mehr, mit dem der Einsatzpunkt bestimmt werden muss – wodurch zudem leise Signale unterhalb des Threshold nicht bearbeitet würden. Beide Parameter (Attack und Sustain) arbeiten parallel und beeinflussen sich nicht gegenseitig.
Mit dem Attack-Regler kann die Einschwingphase eines Signals um bis zu 15 dB verstärkt oder abgesenkt werden. Zum besseren Verständnis der Arbeitsweise des Attack-Reglers lesen Sie bitte die Erläuterungen im Tech Talk. Im Attack-Regelnetzwerk arbeiten zwei Hüllkurvengeneratoren. Einer verfolgt die originale Hüllkurve und passt sich so optimal wie möglich an deren Kurvenverlauf an.

Der zweite Generator produziert eine Hüllkurve mit schwächerem Attack Aus beiden Hüllkurven wird eine Differenz gebildet, die dem VCA (THAT 2181) als Steuerspannung dient. Der Verlauf der Steuerspannung ist nun vollkommen an den zeitlichen Ablauf des Originalsignals angepasst. Werden positive Attack-Wert eingestellt, so erhöht sich die Amplitude des Einschwingvorgangs. Negative Attack-Werte führen zu einer Abschwächung der Amplitude des Einschwingvorgang.
Mit dem Sustain-Regler kann die Ausschwingphase eines Signals um bis zu 24 dB verstärkt oder abgesenkt werden. Zum besseren Verständnis der Arbeitsweise des Sustain-Regler lesen Sie bitte die Erläuterungen im Tech Talk. Im Sustain-Regelnetzwerk arbeiten ebenfalls zwei Hüllkurvengeneratoren. Wiederum verfolgt ein Hüllkurvenverfolger die originale Hüllkurve und passt sich optimal an den Kurvenverlauf der Ausschwingphase an.

Der zweite Generator produziert eine Hüllkurve mit länger anhaltendem Sustain. Aus beiden Hüllkurven wird eine Differenz gebildet, die dem VCA (THAT 2181) als Steuerspannung dient. Der Verlauf der Steuerspannung ist wiederum an den zeitlichen Ablauf des Originalsignals angepasst. Werden positive Sustain-Werte eingestellt, so erhöht sich die Amplitude des Ausschwingvorgangs. Negative Sustain-Werte führen zu einer Abschwächung der Amplitude des Ausschwingvorgangs.
  • Der Attack einer Bass-Drum oder eines Loops kann verstärkt werden, um den Druck und die Durchsetzung im Mix zu erhöhen.
  • Das Sustain des Snareteppichs oder des Hallraums kann auf musikalische Weise verkürzt werden, um den Mix transparenter zu gestalten.
  • Live aufgenommene Toms oder Overheads können auf musikalische Weise kürzer gemacht werden, ohne mit hohem Aufwand abgedämpft werden zu müssen, was immer auch das dynamische Verhalten ändert.
  • Die Mikrofonierung von Live-Drums ist wesentlich schneller und einfacher, da nachträglich die "Distanz" der Mikros durch Veränderung der Attack-Werte korrigiert werden kann.
  • Der Transient Designer ist eine echte Alternative zu Noise Gates bei Live-Drums. Durch die adaptive Anpassung an den Signalverlauf des Originals sind musikalischere Verkürzungen der Ausschwingzeiten realisierbar, als mit fest eingestellten Release-Zeiten. Ein Schlagzeugset ist schnell und effizient von Übersprechen "gesäubert".
  • Wird ein Live-Schlagzeug auf ein HD-Recording System aufgenommen, so erspart der Transient Designer das lästige und zeitraubende Entfernen der übersprechenden Signale auf der Hard-Disk.
  • Neue hochinteressante Panorama-Effekte sind erstmals auf Basis von Dynamikeffekten erzielbar. Speist man beispielsweise einen Mono-Loop in zwei Kanäle des Transient Designer ein und bearbeitet den linken Kanal mit hohem Attack und reduziertem Sustain, während der rechte Kanal genau umgekehrt eingestellt wird, so entsteht ein abgefahrener Stereo-Loop-Sound.
  • Durch Verminderung des Attack und Erhöhung des Sustain können sehr direkt klingende Signale "nach hinten" gemischt werden. Zusätzlich verstärkt sich der FX-Anteil von zu trockenen Signalen.
  • Drum-Sounds lassen sich einfacher im Mix integrieren. Eine akustische Pegelzunahme einer Snare von ca. +4dB durch Erhöhung des Attack-Wertes führt zu lediglich 0,5dB bis 1dB effektiver Peak-Pegel Zunahme.
Bei der Filmvertonung können Effektsounds aus Sample-Libraries mit neuem Punch und hoher Durchsetzung verbessert werden. Aussenaufnahmen mit schlechter Mikrofonpositionierung können nachträglich mit dem Punch und dem benötigtem Durchsetzungsvermögen versehen werden.
Setzt man den Transient Designer für Gitarren ein, so kann man durch Absenkung des Attack das Instrument weichzeichnen. Eine Verstärkung des Attack führt dazu, dass der Sound regelrecht ins Gesicht springt, was besonders gut bei Picking-Gitarre wirkt. Verzerrte E-Gitarren sind durch die hohe Verzerrung stark komprimiert und daher undynamisch. Der Anschlag – und damit die Identifizierbarkeit – leidet am meisten unter starker Verzerrung. Durch Verstärken des Attack-Wertes erhält die Gitarre trotz hoher Verzerrung eine klare Durchzeichnung und deutliche Intonation. Hohe Verzerrung führt auch zu langem Sustain. Der Sound droht zu "verbreien".

Durch Reduzierung des Sustain kann dem entgegen gewirkt werden. Bei mikrofonierten akustischen Gitarren führt die Veränderung des Sustains dazu, dass der Raumklang bei Erhöhung des Sustain-Wertes deutlicher hörbar wird. Respektive wird bei Verringerung des Sustain-Wertes der Raumklang immer geringer und der Sound trockener.
Zu hohe Ambience bei Choraufnahmen kann durch Verringerung des Sustain auf musikalischste Weise reduziert werden.
Keyboard- und Samplesounds sind häufig hochkomprimiert und haben nur noch wenig natürliche Dynamik. Eine Erhöhung des Attack bringt natürliches Ansprechverhalten zurück. Die Sounds nehmen weniger Platz im Mix ein und sind auch bei leiseren Lautstärker leichter zu identifizieren. Selbst günstigen Drum-Maschinen lassen sich hochwertige Sounds und Grooves entlocken.

Joe Chicarelli


"It is truly one of the most unique pieces of gear any mixer can have."

Ross Hogarth


"I am a huge Transient Designer fan and use it on every project I do ... nothing else does what it does."

Ed Cherney


"I love my Transient Designer, I need more channels!"

Audiobeispiele

 

Weniger Attack



Mehr Attack

Weniger Sustain



Mehr Sustain

Eingänge & Ausgänge
  • Instrumentationsverstärker, elektronisch symmetriert (differential), transformerlos
  • Nominaler Eingangspegel: +6dB
  • Eingangsimpedanz: = 22kOhm
  • Ausgangsimpodanz: < 600Ohm
  • Max. Eingangspegel: +24dBu
  • Max. Ausgangspegel: +22,4dBu
  • Minimale Anschlusslast: 600Ohm
  • Hard Bypass-Schalter
  • Power Fail Safety
Messungen
  • Frequenzbereich: 20 Hz - 100 kHz (100 kHz = -3 dB)
  • Gleichtaktunterdrückung (CCMR): -80dBu @1kHz
  • THD & N: 0,004% @1kHz
  • S/N CCIR 468-3: -89dBu
  • S/N A-bewertet: -105dBu
Netzteil
  • Ringkerntransformator: 15VA
  • Sicherung: 315mA
  • Ground-Lift-Schalter
  • Spannungswahlschalter
Maße und Gewicht
  • Gehäuse: Standard EIA 19"/1U
  • BxHxT: 482 x 44,45 x 237mm
  • Gewicht: 3,4 kg


0dBu = 0,775V. Technische Änderungen vorbehalten.

Bedienungsanleitungen
Bilder

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Transient Designer Plus & Transient Designer Plugins

 
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