Testbericht: Crescendo in Tape Op

„Mit dem Crescendo habe ich sofort das Gefühl, ich erhalte eine ganz neue, bisher nicht dagewesene Wiedergabe-Qualität all meiner Mikrofone.“ Dana Gumbiner

„Das Aufbauen, sowie die Benutzung des Crescendos ist unkompliziert. Das massive Gerät ist sehr einfach zu bedienen. Jeder Kanal bietet nur genau das, was nötig ist…“

„Was mir ebenfalls gefällt, ist das alle Kanalnummern und andere Rückseiten-Infos in beide Richtungen auf der Rückseite zu sehen sind. So muss man sich nicht mit einer umgedrehten Beschriftung herumschlagen, wenn man von oben über das Gerät schaut (warum macht das nicht jeder Hersteller?).“

Testeindrücke:

„Ich stellte fest, dass besonders das Bändchenmikrofon sehr gut auf die herrlich klare Power des Gerätes reagierte: Richtig viel Gain und eine tolle Dynamik, ohne wahrnehmbare Störgeräusche.“

„Ich bekam die Möglichkeit, das Gerät in einer weiteren Recording-Umgebung zu testen und involvierte hierzu meinen Freund Larry Carr, Toningenieur und Schlagzeuger, der gerade an einem Album arbeitet… Schlagzeug, Kontrabass, Tenorsaxophon und Gitarre wurden live in Larrys Studio aufgenommen und dafür alle acht Kanäle des Crescendos genutzt. Larry war direkt von der Verarbeitungsqualität überzeugt und wir waren uns beide einig, dass gezielte Gain Korrekturen mit dem Crescendo an Bord viel entspannter auszuführen sind – so als könne jedes an das Gerät angeschlossene Mikrofon durchatmen und unangestrengt arbeiten. Soll heißen: Der Sweet Spot der Mikrofone war gefühlt breiter und selbst Herausforderungen in Sachen Dynamik waren ganz einfach zu bewältigen.“

„…durch diesen riesigen Dynamikumfang und Headroom hat man einfach mehr Freiheiten, ohne irgendwelche Einbußen in Sachen Akkuratesse. Neben dem Aufnehmen über die DAW, hat Larry das Gerät mit seinem Tascam MS-16 Tape Deck getestet und auch das klang überragend. Mit angenehmen kleinen Artikulationen und Feinheiten und einer fast schon erschreckenden Fülle von Klarheit in der Wiedergabe. Larry berichtete, dass das Gerät selbst bei extremen Gain-Einstellungen eine kristallklare Transientenwiedergabe liefert…“

Fazit:

Der Crescendo und SPLs proprietäre SUPRA Operationsverstärker sind eine hochspannende Innovation und nach meinem Wissen die ersten ihrer Art: ein 8-kanaliger Mikrofonvorverstärker, der mit einer internen Betriebsspannung von ±60 Volt (von SPL „120V Technologie“ genannt) arbeitet. Während die meisten Pro-Audio Geräte mit ±15V bis 18V oder weniger arbeiten, bietet der Crescendo eine absolut logische Alternative mit einer viel höheren Betriebsspannung. Die Idee, die hinter diesem neuen Design steckt, ist die Verbesserung der Mikrofon-Perfomance und generell der Klangqualität. Sauber und verzerrungsarm, Headroom in Hülle und Fülle und nahezu keine Übersteuerung sowie feinste Transientenwiedergabe.“

Den vollständigen Testbericht (in Englisch) findet ihr im Magazin (Ausgabe Juni/Juli 2019) und online bei tapeop.com.