SPL-Story @ Hifistatement

Vor einiger Zeit hatten wir Besuch von Dirk Sommer von Hifistatement. Das Ergebnis ist eine SPL-Story, die ihr online beim Netmagazine findet. Wir bieten euch wie immer eine kleine Zusammenfassung:

„Regelmäßigen Hifistatement-Lesern brauche ich bestimmt nicht mehr zu verraten, dass SPL lange Zeit ausschließlich professionelle Audio-Geräte für Aufnahme- und Mastering-Studios entwarf und fertigte, bevor man vor etwa vier Jahren die Professional-Fidelity-Linie vorstellte und damit auf dem Hifi- und High-End-Markt für Furore sorgte.“

„Schon der Ur-Phonitor war nicht nur bei Toningenieuren, sondern auch bei Kopfhörer-Aficionados ausgesprochen erfolgreich. Durch die zunehmende Popularität von Kopfhörern und den dafür geeigneten Verstärkern während der letzten Jahre geriet auch SPL immer stärker in den Blick von Genuss-Hörern.“

„In den 90-er Jahren entwickelte Wolfgang Neumann die 120-Volt-Technik, die auch in allen Hifi-Komponenten zum Einsatz kommt und hier unter den griffigen Namen VOLTAiR firmiert. Übliche Versorgungsspannungen liegen, wenn sie großzügig bemessen sind, bei ±24 Volt, bei SPL bei ±60 Volt. Daraus resultiert eine deutlich höhere Übersteuerungsfestigkeit respektive mehr Headroom. Der SPL-Entwickler spricht von einer etwa 30 Dezibel höheren Dynamik als bei Mitbewerbern, deren Geräte mit ±24 Volt arbeiten. Allerdings lässt sich die höhere Spannung nur nutzen, wenn man dafür eigene – diskret aufgebaute – Operationsverstärker entwickelt.“

„Inzwischen setzt SPL Operationsverstärker der fünften Generation ein, die dank neuer Bauteile und einer hohen Packungsdichte deutlich kleiner hergestellt werden können. Die Stromversorgung erfolgt bei SPL aus klanglichen Gründen wie eh und je mit linearen Netzteilen. Nicht nur die Operationsverstärker sind als leicht austauschbare Module konzipiert: Die meisten Funktionsgruppen sitzen auf modularen Karten, damit sie im Fall der Fälle schnell und kostengünstig ausgetauscht werden können. Sascha Flocken wies darauf hin, dass alle Reparaturen für in Europa verkaufte Geräte in Niederkrüchten gemacht würden und dieser Service noch für alle je produzierten SPL-Produkte möglich ist. So viel zum Thema Nachhaltigkeit.“

„Wie zuletzt der Test der Performer m1000 deutlich machte, zeichnet SPLs Professional-Fidelity-Linie ein sehr kundenfreundliches Preis/Klang-Verhältnis aus. Das ist im Pro-Bereich nicht anders.“

„Ich weiß nicht, ob es an der überschaubaren Größe der Firma, den langjährigen Beziehungen der Hauptakteure oder der Begeisterung aller Beteiligten für dieselben Themen – Recording und Musik – liegt, dass sich bei SPL Engagement, Lockerheit und ein entspannter Umgang miteinander auf, wie mir scheint, ideale Weise mischen. Selten habe ich bei einem Firmenbesuch ein so kommunikatives und inspiriertes Team kennengelernt.“

„Natürlich arbeitet SPL weiterhin intensiv an seiner Professional-Fidelity-Serie: Für den Herbst haben wir daher den Test eines Director 2 geplant, und eine große Stereo-Endstufe im Gehäuse der m1000 ist bereits in Arbeit.“

Die vollständige Story gibt es online bei Hifistatement.