Performer m1000

Mono-Endstufe

Der Performer m1000 ist der große Bruder der hochgeschätzten Performer s800 Stereo-Endstufe.

Als Mono-Block entwickelt kommt der m1000 dank VOLTAiR-Technik mit deutlich weniger Komponenten aus als konventionelle Endstufen-Konzepte. Nur ein Vorstufen-Operationsverstärker reicht aus, um die bipolaren Endstufen-Transistoren zu treiben: schnell, direkt, hoch effizient und mit einem überragenden Klang.

Der Performer m1000 kontrolliert die Lautsprecher spielerisch mit bis zu 1000 W Leistung an 2 Ohm und 750 W an 4 Ohm aus einem analogen Linearnetzteil mit einem 1375 VA-Ringkerntransformator.

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Verfügbar ab viertem Quartal 2018.

Der Performer m1000 ist eine ultra-kompakte Endstufe.

Dank der VOLTAiR-Technik benötigt sie nur eine einzige Treiberstufe, um die Bi-Polar-Transistorendstufe zu befeuern. Dadurch wird eine komplette Treiberstufe eingespart, was der Audioqualität zu Gute kommt, denn noch immer gilt: weniger ist mehr. Auch in Sachen Elektronik. Als Mono-Endstufe leistet der Verstärker 1000W an 2 Ohm, 750W an 4 Ohm und 420W an 8 Ohm.
Der Performer m1000 ist mit einem 1375 VA-Ringkerntransformator ausgestattet. Wir haben uns bewusst für ein analoges Netzteil mit Ringkerntransformator entschieden, da wir in klanglichen Vergleichen mit Digitalendstufen und Endstufen mit Schaltnetzteilen immer wieder feststellten, dass der rundere und angenehmere Klang von rein analogen Netzteilen produziert wurde.

Das Netzteil ist mit einer Kapazität von 54400 µF zur Siebung und Stromspeicherung sowie zur originalgetreuen Wiedergabe von Impulsspitzen ausgestattet.

Der Ringkerntransformator ruht auf einem Montageblech, welches mit acht Gummidämpfern am Gehäuseboden montiert ist. Dadurch werden alle mechanischen Brummanteile des Netztrafos entkoppelt.
Der Performer m1000 hat eine Schutzschaltung gegen Gleichspannung und einen Limiter gegen die Übersteuerung des Ausgangs.

Wird eine Gleichspannung (DC) an den Ausgängen festgestellt, schaltet die Endstufe automatisch ab. Gleichspannung kann durch einen Defekt in der Endstufe oder durch angeschlossene Geräte verursacht werden. Der Performer m1000 schaltet nicht automatisch wieder ein, sondern muss vom Strom getrennt werden (Ein-/Ausschalten). Die Protect-LED auf der Front leuchtet rot und zeigt an, dass die Schutzschaltung aktiviert und die Endstufe abgeschaltet wurde.

Um den Ausgang vor einer Übersteuerung zu schützen, wird ein Limiter eingesetzt. Dieser LDR-Limiter (light-dependent resistor) arbeitet optisch und beeinflusst daher das Audiosignal nicht. Nur wenn der Limiter anspricht, wird das Audiosignal durch so erzeugten Widerstand reguliert. Die Protect-LED auf der Front leuchtet gelb auf wenn der Limiter anspricht. Der Performer m1000 spielt weiter.
Der Performer m1000 ist mit einer 3,8µH-Spule des deutsches High-End-Spezialisten Mundorf ausgestattet.

Die Spule verhindert, dass die Endstufe durch seltene Lautsprecher-Konstellationen schwingen könnte. Durch die Mundorf-Spule können nun nahezu alle Lautsprecher ab 2 Ohm Impedanz angeschlossen werden.
Die Wärmeabfuhr wird durch einen prozessor-gesteuerten Ventilator geregelt, welcher erst anspricht, wenn 50°C am Kühlkörper überschritten werden. Im Normalfall, also beim Hören in normaler Lautstärke, wird der Ventilator nicht angehen. Wenn doch, dann wird die Drehzahl temperaturabhängig gesteuert.

In dem unwahrscheinlichen Fall, dass der Ventilator die Wärme nicht abführen kann, schaltet die Endstufe bei erreichen von 85°C am Kühlkörper ab. Die TEMP-LED auf der Front leuchtet in diesem Fall auf. Nachdem die Temperatur wieder unter 55°C gefallen ist, schaltet die Endstufe automatisch wieder ein.
Der Performer m1000 ist mit Neutrik XLR-Ein und Ausgangsbuchsen für symmetrische Verbindungen ausgestattet. Der Eingang wird passiv auf den Ausgang beispielsweise für den Bi-Wiring-Betrieb weitergeleitet.

Der Eingang kann über einen Trim-Schalter von 0 dB bis -5,5 dB in 0,5 dB abgesenkt werden. Dies ist hilfreich, um einerseits einen optimalen akustischen Stereo-Sweetspot in akustisch suboptimalen Räumen oder Lautsprecheraufstellungen zu erzielen, und zum anderen, um eine Anpassung an unterschiedlich effiziente Lautsprecher im Bi-Wiring-Betrieb zu ermöglichen.

Die Lautsprecherausgänge sind als vergoldete Binding-Post-Anschlüsse ausgeführt. Die Anschlüsse können sowohl Bananenstecker als auch eine Litze mit bis zu 4mm Durchmesser aufnehmen.
Der Performer m1000 hat eine 3,5mm Mono-Klinkenbuchse, welche als AMP CTL bezeichnet ist. Mit einem geeigneten Kabel kann die Endstufe mit einer Vorstufe verbunden werden, so dass beim Einschalten der Vorstufe die Endstufe automatisch mit eingeschaltet wird.

In unserer Pro-Fi-Serie verfügen der Director, der Phonitor x und das Crossover über AMP CTL-Anschlüsse.
Sie können den Performer m1000 farblich Ihren Bedürfnissen anpassen.

Jedem Performer, sei er schwarz, rot oder silber, liegen drei Zierblenden mit dem SPL-Logo (ebenfalls in Schwarz, rot und silber) bei. Somit können Sie zu der Grundfarbe drei Farbvarianten bilden.

Die Zierblenden haften mithilfe eines sehr starken Neodym-Magneten. Es ist also kein Werkzeug zum Austauschen der Zierblenden nötig.

Der Performer m1000: High-End in kompaktem Design

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