Wir freuen uns sehr über den ausführlichen Testbericht zum neuen Stereo Bus Compressor SPL Venos im Studio Magazin (Ausgabe 4/26). Fritz Fey nimmt das Gerät gewohnt detailliert unter die Lupe – von der technischen Konzeption bis zum Praxiseinsatz im Studio. Für uns eine absolute Leseempfehlung.
„Das jüngste Mitglied der Mastering-Familie ist der Venos Bus Compressor, der seinem großen Bruder ‚IRON‘ wirklich alle Ehre macht, ohne mit ihm zu wetteifern, sondern das SPL-Mastering-Portfolio sinnvoll zu ergänzen.“
„Der Venos ist auf den ersten Blick als klassischer Stereo-Bus-Kompressor zu erkennen, bewegt sich konzeptionell jedoch deutlich über das hinaus, was man üblicherweise mit dieser Gerätegattung verbindet.“
„Pure Eleganz!“
Technologie:
„Das Herz des Venos-Konzepts ist eine Variable-Bias-Röhrenschaltung.“
„Beim Venos wird dieses historische Prinzip nicht nur übernommen, sondern zusätzlich erweitert.“
„Ein wesentliches konstruktives Merkmal des Venos ist die Integration der von SPL entwickelten 120-Volt-Technik.“
Messwerte:
„SPLs Venos ist ein insgesamt sehr kontrolliert arbeitender Kompressor mit sehr guten technischen Daten, der sich für viele Einsatzbereiche eignet.“
„Das Rauschspektrum ist fast perfekt.“
In der Praxis:
„Der Venos schafft einen praktisch pegelunabhängigen, fließenden Übergang in den Regelprozess.“
„Er präsentierte sich ‚anmutig‘ mit weichen Linien, als Feingeist, der geradezu behutsam in die Dynamik eingreift, aber mit einer außergewöhnlichen Schönheit und natürlichen Transparenz.“
„Die Folge ist kein bloßes Variieren von Zeitkonstanten, sondern eine spürbare Veränderung des gesamten Regelgefühls – von weich integrierend (Germanium) über kontrolliert stabil (Silizium) bis hin zu ausgeprägt dynamisch und zupackend (LED).“
„Vielmehr würde ich behaupten, dass der Venos mit seinem vielseitig beeinflussbaren, ‚halbautomatischen‘ Regelverhalten eine extrem große Bandbreite abdeckt, die sich vor allem in Regeldetails offenbart.“
Klang:
„Wenn man mit dem Venos übertreibt, hört man einen sehr eleganten Röhrenkompressor, mit einer ungeheuren Regelgeschmeidigkeit, die – vor allem mit Germanium-Gleichrichter – von weichen Verläufen und musikalischem Atmen gekennzeichnet ist.“
„In der Praxis äußert sich das in einer deutlich ausgeprägteren, teils fast akzentuierenden Kompression, bei der Transienten stärker differenziert behandelt werden und das Signal insgesamt mehr Druck entwickelt.“
„Im Ergebnis entsteht eine eher sanfte, kontinuierliche Dynamikbearbeitung mit hoher Sensibilität für Details.“
Fazit:
„Mit dem Venos ist Entwickler Wolfgang Neumann eine moderne Interpretation eines Röhrenkompressors gelungen, dessen Programmabhängigkeit und weicher Regelübergang eine sehr elegante Verdichtung ermöglicht, die programmadaptiv entsteht und daher stets musikalisch bleibt.“
„In meiner Rangliste besetzt der Venos einen der oberen Plätze.“
„Ich würde ihn sogar als einen sehr würdigen Erben des Röhrengenres bezeichnen.“
„Sehr gelungen!“





